IM DIENSTE DES
METAL HEART
Als enthusiastischer Fan des Heavy Metal in (fast) allen seinen Spielarten sind und waren einschlägige Zeitschriften Quell meiner Information über Entwicklungen und Neuigkeiten der Szene.
Neben den beiden ganz großen, wohl bekannten Magazinen, waren es auch immer die kleineren Hefte ohne CD oder DVD, mit deutlich unter 100.000 monatlichen Exemplaren und ihrem erfrischend semi-professionellem Auftreten, denen ich meine Aufmerksamkeit schenkte.
Des Öfteren las ich auch das Metal Heart, dessen Genre-Schwerpunkte, CD-Kritiken und Aufmachung mir sehr zusagte. Eines Nachmittages im Jahre 2003, während meiner Spätschicht in der Firma, studierte ich die aktuelle Metal Heart-Ausgabe. Diese Musik nur zu hören, nur von ihr zu lesen und nur auf igelmetal.de von ihr zu berichten, konnte und sollte nicht alles sein, mich zog es hin und hinein in diese Welt, ich wollte ein aktiver Teil von ihr sein. Dass ich ein Jahr später mit meinem Bruder Sojourner gründen und selbst Metal erschaffen würde, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht aber es passt rückblickend in meine Intention, mich einbringen zu wollen.
Ohne zu wissen, auf was ich mich überhaupt genau bewerben würde, schrieb ich nach Schichtende die Redaktion des Metal Heart per eMail an, einfach so - schaden würde es mir schon nicht. Neben einer schnellen Antwort schickte man mir eine aktuelle, "Agoraphobia" betitelte, Promo-CD der Band Holy Mother zu, die ich testweise rezensieren sollte. Das tat ich und war wenig später freier Mitarbeiter des Metal Heart! Geld war damit natürlich nicht zu verdienen, doch was ich in den folgenden drei Jahren an Erfahrungen entgegen nehmen durfte, hat mein Leben (neben igelmetal.de) nicht nur stressiger, sondern auch sehr viel reicher gemacht!
Bald schon sollte ich ein Telefon-Interview mit Mike Tirelli, dem Sänger von Holy Mother (und Messiah's Kiss), führen und viele weitere folgten. Das Metal Heart gab mir die Möglichkeit, viele meiner langjährigen Helden am Telefon oder persönlich zu treffen, sie auszufragen und das Ergebnis in Artikel für das Heft zu verwandeln.
Außerdem wurde ich regelmäßig mit brandneuer Musik versorgt, bekam nach einem Jahr die aktuelle Ausgabe kostenlos zugeschickt und durfte auf Kosten der jeweiligen Plattenfirmen nach Hamburg, Hannover, Stuttgart (dem Sitz des Magazins) und sogar nach Stokholm reisen.
Diese Zeit war aufregend und ich arbeitete hart dafür. Während meiner Schichten in der Firma hörte ich intensiv aktuelle Alben, machte mir anhand von aufgenommenen Gesprächen Notizen für zu schreibende Storys und führte so manches Mal Telefon-Interviews gegen Mitternacht oder völlig übermüdet Abends nach der Arbeit auf der Firma und der Arbeit für igelmetal.de.
Im November 2006 kündigte die Zoomia Media Gruppe, über die heute noch das Orkus-Magazin erscheint, das Ende des Metal Heart an. Damit endeten für mich drei der treibensten und sicher auch wildesten Jahre meines Lebens.
Den damaligen Chefredakteuren Sandra Eichner und Andras Kais bin ich bis heute dankbar, mir die Chance gegeben zu haben, mich auszutoben und das Magazin mitgestalten zu dürfen. Solltet ihr das hier lesen: Gruß und Up The Horrrrns!!
Metal Heart! Metal Heart! Metal Heart!Metal Heart!
09/2003   |   11/2003   |   02/2004
Metal Heart!                            Metal Heart!
11/2005 Co-Titel mit Primal Fear      |      05/2006 Titelstory mit Sodom

Metal Heart!Metal Heart!                 Metal Heart!
02/2006 In der Redaktionswertung      |      12/2006 Die letzte Ausgabe